Eine grandiose Alternative zu den verpassten Büffeln am Wasserloch in Kenia ist eine Reise nach Südafrika. (Die bürgerkriegsähnlichen Zustände der vergangenen Wochen spielten sich in den Townships von Johannesburg ab und die Armee hat die Lage bereits wieder unter Kontrolle.)
Am Fuße des Tafelbergs eröffnete vor nicht allzu langer Zeit das „Mount Nelson Hotel“ in der Orange Street. Das komfortable und eindrucksvoll eingerichtete Hotel ist in seinem Gestaltungs- und Service-Konzept ganz auf die afrikanische Tradition des Landes gestellt. Besonders zu empfehlen ist der erst Anfang April eröffnete Librisa Spa, der sich über zwei Hoteletagen erstreckt und fast 600 Quadratmeter einnimmt. Das ganzheitliche Konzept dieses außergewöhnlichen Wellnessbereiches bietet spezielle Treatments für „Ihn“ und „Sie“.
Die Philosophie der verschiedenen Anwendungen geht zurück auf die jahrhundertealten Erkenntnisse über die afrikanische Pflanzen- und Kräuterwelten. Hierbei handelt es sich um ein geheimes Wissen, das den alten Frauen in entlegenen Dörfern des Landes entlockt werden konnte und nun als überraschend wirksamer „Jungbrunnen“ nicht nur für Hochzeitsreisende dient. (Die Wissenschaft vermutet gar, dass die Medizin der Zukunft, also ein wirksames Mittel gegen heute unheilbare Krankheiten in der Flora Afikas oder im tropischen Regenwald Südamerikas entdeckt werden wird. Pharmakonzerne arbeiten bereits heute daran.)
Kostbare Öle aus der afrikanischen Geranie, dem Jasmin und dem südafrikanischen „Wundertrunk“ Roibuschtee ( der enthält mehr als 40 verschiedene Mineralien und Vitamine) straffen die Haut, entschlacken und entspannen die Badenden wohlig. Honeymooner bevorzugen eine der vier großen Suiten, zu der auch eine Kupferwanne für Kräuterbehandlungen gehört, der Blick auf den betörenden Tafelberg dabei ist gratis.

