Die größte Herausforderung bei der Planung einer Hochzeitsparty, auf der möglichst alle Gäste möglichst viel Spaß haben sollen, ist die Tatsache, dass die Gäste keinerlei homogene Gruppe darstellen. Bei den üblichen Parties im Freundeskreis sind alle Eingeladenen ungefähr gleich alt, haben einen ähnlichen Erfahrungshintergrund oder sind gar in derselben Firma beschäftigt oder seit Jahren befreundet und miteinander vertraut. Jeder weiß Bescheid über die Eigenheiten und Besonderheiten des anderen und kennt die Fettnäpfchen, die nach Möglichkeit zu meiden sind. Doch bei den Gästen einer Hochzeitsfeier treffen sprichwörtlich Welten aufeinander. Das sind einerseits die Freundinnen und Freunde der Braut sowie der Freundeskreis und die alten Kumpel und Kumpane des Bräutigams. Diese Gruppe sollte noch unkompliziert zusammenzubringen sein in ihren Unterhaltungsansprüchen.
Doch was ist mit den Großmüttern des Bräutigams und den Großvätern der Braut? Die mögen nun mal in der Regel völlig andere Musik als ihre Enkel oder Urenkel, und haben keinerlei Verständnis für bestimmte Partyspiele – oder aber besonders viel Verständnis für jene, man sollte da mit Vorurteilen vorsichtig sein und sich statt dessen auf profundes Wissen stützen. Die Fans von Florian Silbereisen, Helene Fischer und Stefan Mross wird man mit der neuesten CD von Coldplay oder Metallica nicht glücklich machen und eher selten zum Tanzen animieren können. Das Geheimnis ist auch hier, einen ausgewogenen Kompromiss zu finden, der möglichst allen Feiernden gerecht wird.
Deshalb ist es im Vorfeld der Planung der Hochzeitsfeier sehr wichtig, immer die Gästeliste genau im Blick zu haben und eventuelle Veränderungen zu beachten und in die Vorbereitungen mit einzubeziehen.

