Auswahl des Ringes und Gravur
Die Form der Eheringe sollte zeitlos, nicht zu modern oder avantgardistisch sein, damit sie voraussichtlich auch in 25 Jahren noch als schön empfunden wird und Bestand hat vor dem Auge des Betrachters.
Klassische Schlichtheit und unauffällige Eleganz sind deswegen immer empfehlenswert.
Eine Gravur an der Innenseite des Rings mit dem Datum der Hochzeit, dem Namen der Braut bzw. des Bräutigams und – falls der Platz dafür noch reicht – einem schönen Sinnspruch ist eine unvergängliche Erinnerung an die Traumhochzeit. (Unnötig zu erwähnen, dass im Ring der Braut der Name des Bräutigams steht und umgekehrt.)
Welche Farbe, welche Form?
Menschen mit gesunder Bräune können gut goldene oder rotgoldene Ringe tragen. (Der Rotton wird durch Kupferbeimischungen in der Goldlegierung erreicht.)
Eher blassen Brautpaaren stehen Weißgold (eine Goldlegierung mit Platin oder Silber) und reines Platin.
Ist sie braun und er blass, wird der Kompromiss zu ihren Gunsten ausfallen.
(Umgekehrt natürlich genauso.)
Dicke, kurze Finger zieren eher nicht zu zierliche, verspielt wirkende Ringe.
Lange, schmale Finger können alles tragen – man sollte sich beim Kauf und bei der Anprobe verschiedener Ringe aus sein Urteilsvermögen und das des Goldschmieds oder Juweliers verlassen.
Geerbtes Glück
Eine schöne Tradition, doch nicht jedermanns Geschmack ist das Vererben der Eheringe von Großmutter, Großvater oder Großtante Else: Gold- oder Platinringe, die schon Spuren gelebten Lebens und überstandener Stürme tragen, haben einen besonderen ideellen Wert, der sich leider nicht jedem erschließt. Ein durchaus empfehlenswerter Kompromiss könnte hier das Umarbeiten der geerbten Ringe sein.

