Das Material: Gold, Silber, Platin oder Titan?
Beim Goldring unterscheidet man je nach Goldgehalt vier mögliche Legierungen: 333, 585, 750 und 999.333-Gold läuft schnell an, stumpft ab und muss oft gereinigt werden.
999-Gold ist sehr empfindlich, weil sehr weich und verkratzt deswegen schnell.
Die Wahrheit liegt bei der Legierungswahl wie so oft im Leben auch hier in der Mitte: Empfehlenswert sind Eheringe aus 585- und 750-Gold.
Das kostbarste und robusteste aller Edelmetalle ist allerdings Platin. Leider auch das teuerste. Doch für den schönsten Tag im Leben können Mann und Frau vielleicht etwas tiefer in die Tasche greifen.
Titan ist ein modernes, widerstandsfähiges, elegantes Material. Es ist besonders für schwere Allergiker und Menschen empfehlenswert, die häufig unter Neurodermitis und anderen Hautkrankheiten leiden.
Diamant oder Rubin?
Natürlich kann in den Ehering jeder Edelstein eingearbeitet werden, der gefällt und zur Augen- und Hautfarbe der Braut und des Bräutigams bzw. zu deren Sternzeichen passt. Doch traditionell ist der Diamant dafür der geeignetste – weil kostbarste Stein.
Kann sich das Brautpaar nicht einigen, ob mit oder ohne Stein geheiratet werden soll, geht die Empfehlung zum Zweitring. Der sollte einen karatreichen, funkelnden Diamanten besitzen und der Gattin anlässlich des ersten Hochzeitstages als kostbares Geschenk überreicht werden.
Natürlich kann das, in einem romantischen Ambiente überreicht, auch nur ein bunter Ring aus dem Kaugummi-Automaten sein – denn Liebe und Phantasie sind das Wesentliche in einer Ehe und nicht der Wert des Rings.

