Es werden grundsätzlich vier Arten von Brautsträußen unterschieden:
- Der Biedermeierstrauß wirkt einfach, ist es aber nicht, ist immer elegant, es gibt ihn in verschiedenen Größen und man kann (fast) alle Blumen in diese hübsche, gefällige Straußform binden.
- Beim Kaskadenstrauß fallen mehrere dekorative Lagen Blumen elegant wie ein Wasserfall gen Erdboden. Ein Kaskadenstrauß sollte unbedingt großen Frauen vorbehalten bleiben, am besten sieht er aus bei großen, üppigen Bräuten mit sehr langen Kleidern und dekorativer Schleppe.
- Der Zepterstrauß sieht aus wie sein Name schon sagt: Blumen werden lang gebunden, die geschmückten Stängel sind ebenso wichtig wie die Blüten. Der Zepterstrauß wirkt sehr modern und kann für die älteren der lieben Anverwandten eher gewöhnungsbedürftig sein.
- Der Armstrauß ist ein Relikt aus den fünfziger Jahren, der jetzt wieder voll im Trend liegt. Den Armstrauß ziert eine einfache, klare Linie, er wird ausschließlich im Arm getragen, was immer anmutig wirkt. Auch für den Armstrauß eignet sich so gut wie jede Blüte.
Gute Floristen haben Fotoalben mit Abbildern ihrer schönsten Brautsträuße und den entsprechenden Tischdekorationen und können dem Brautpaar auf diese Weise die Qual der Wahl erleichtern. Zudem haben sie ein Auge für Menschen und die zu ihnen passenden Blumen und Straußformen; die Mund-zu-Mund-Propaganda in der Umgebung tut ein Übriges, um den "richtigen" Floristen zu finden.

